Tarangire Nationalpark


Tja, was soll man sagen oder besser schreiben?! Die nächsten Tage waren von so vielen wunderbaren Erlebnissen und Eindrücken geprägt, da sagen Bilder ohnehin mehr als Worte.
Insofern Film ab… 😁😁😁

Spektakulär war auch bereits die Anfahrt, wo uns ständig solche Gestalten im wahrsten Sinn des Wortes über den Weg liefen. Wenn ich es richtig verstanden habe, handelt es sich dabei um frisch beschnittene Jugendliche, die einmal Maasai Krieger werden wollen.

Der Tarangire Nationalpark ist vor allem bekannt für seine Baobabs und seine Elefanten. Die Geschichte der Baobab finde ich übrigens total schön. Sie sehen ja so aus, als ob sie quasi verkehrt herum wachsen, sprich die Wurzeln nach oben. Und wer ist schuld?!? Die Hyänen! 🤭 Gott hat nämlich jedem Tier eine Aufgabe gegeben. Und die Hyänen sollten Bäume pflanzen. Da die Hyänen aber nicht die hellsten Kerzen auf dem Leuchter der Tierwelt sind und sich auch nicht wirklich auf eine Sache konzentrieren können, haben sie die Bäume letztlich verkehrt herum eingepflanzt. Und wachsen die Baobab bis heute.
Ich persönlich finde ja, man tut den Hyänen damit komplett unrecht. 🤣 Die sind nämlich gar nicht dumm sondern sehr lustig, und vor allem aber super nützlich. Sie fressen nicht nur das Fleisch verwesender Tiere sondern auch deren Knochen. Die sich dadurch ergebenden sehr kalkhaltigen Hinterlassenschaften der Hyänen düngen wiederum den mineralienarmen Boden und sorgen so für besseren Bewuchs. Sage also einer noch einmal etwas Schlechtes über die Hyänen.

Aber neben Baobabs bietet der Tarangire Nationalpark noch mehr. Allen voran die Elefanten, aber auch Löwen oder Schakale, genauso wie Zebras, Antilopen und Gnus.

Unsere Übernachtung erfolgte in der Africa Karatu Safari Lodge. Sie hat uns auf der ganzen Reise am wenigsten gefallen. Das Motto ist leider eher Masse statt Klasse. Was sicherlich daran liegt, dass quasi alle Reisegruppen auf dem Weg in die Serengeti und zum Ngorogoro Krater hier lang kommen. So waren die Zimmer zwar groß aber schon ziemlich abgewohnt und auch das Buffetangebot eher einfach gehalten, Stichwort Spagetti Bolognese.
Und ein bisschen liegt es auch an dem brennenden Plastikmüll im Nachbarort, dessen Rauch leider über das Tal hinweg voll in Richtung der Lodge zieht. 😑

Am Ende eines erlebnisreichen Tages hätten wir vermutlich aber überall geschlafen, zumal es morgen für uns für zwei Nächte in die Serengeti geht. 😁

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