Bevor es für uns weitergeht, verabschieden wir uns noch einmal von unserer Crew. Sie sind unsere persönlichen Helden. Nur dank ihnen sind solche Touren überhaupt machbar.

Mit dem Minibus fahren wir anschließend tief ins Maasai Land. Unterwegs sehen wir die Döfer mit den traditionellen Boma und die großen Herden von Kühen und Ziegen.
Unser Ziel ist die Osiligilai Lodge. Dort sind hoffentlich auch schon unsere Koffer angekommen. 🤣
Vor Ort angekommen werden wir traditionell begrüßt.
Die Lodge ist mit unglaublich viel Liebe zum Detail gestaltet und liegt eingebettet in einer Talebene zwischen Kilimanajro und Mount Meru mit einem unglaublichen Ausblick in nahezu unendliche Landschaft.
Und sie bietet die einmalige Gelegenheit tief in die Maasai Kultur einzutauchen, da sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Angehörige der Maasai sind.
Es startete mit einer Lektion im Feuermachen, damit man das doch recht gewöhnungsbedürftige Maasai Barbecue nicht roh verspeisen muss 😳. Spoiler, ich kam nicht in den Genuss und war gar nicht mal soooo böse…ich gestehe, ich bin ein Weichei.
Weiter ging es mit Speerwerfen. Mit unseren Fähigkeiten würden wir vermutlich verhungern, die Maasai haben damit früher Löwen erlegt. 🤣
Abends gab es MTV – Maasai Television – traditionelle Tänze und das Fleisch vom Barbecue.
Allerdings musste die Abendveranstaltung ohne mich stattfinden. Ob es an dem Insektenstich (wir sind nicht sicher ob es eine Wespe oder Biene war), der Maasaimilch (eine Art vergorene Milch, geschmacklich dem Frischkäse sehr nah) dem Zahnputzwasser am Mount Meru oder dem Duschwasser lag, wird sich wohl nie ganz aufklären lassen.
Jedenfalls hat mich mein Magen die ganze Nacht beschäftigt. So „zerlegt“ hat es mich das letzte Mal vor vielleicht 20 Jahren. 🤮🤢 Ich bin den Maasai wirklich dankbar, dass ein Blecheimer zur Dekoration der Hütten gehörte 😵🤭.