
…unser Ziel für 2026. 🥳Und wer uns kennt, kann sich denken, dass wir auch dieses Mal nicht nur am Strand zu liegen. Unser Wanderziel ist heuer der Mount Meru. Mit einer Höhe von 4562m quasi der kleine Bruder des Kilimanjaro. Anschließend wollen wir ganz klassisch eine Safari machen und abschließend zum Tauchen nach Mafia Island reisen.
Dabei wird dieses Jahr alles ein klein wenig anders. Zunächst sind wir nicht wie gewohnt mit unserer Agentur unterwegs, sondern mit Yusto. Er war einer unserer Guides auf den Kili und wir sind mit ihm über die letzten beiden Jahre in Kontakt geblieben.
Außerdem reisen wir diesmal nicht nur zu zweit, sondern zu viert. Der Mittlere nebst seiner Freundin werden uns begleiten. 😁
Was wir dafür dieses Jahr wieder mehr wollen, ist uns konditionell vorzubereiten. Das haben wir ja letztes Jahr ein bisschen vernachlässigt und es hat den Inka Trail nicht gerade vereinfacht.😵💫 Aber bekanntlich soll man aus seinen Fehlern lernen.🤣😂
Ihr seht, es sollte also Einiges zu berichten geben. Wir wünschen euch daher viel Spaß beim Lesen! Und wie immer, bei Fragen oder Anregungen gern schreiben. 😊
- Ankunft in Arusha
- Mount Meru – Tag 0
- Mount Meru – Tag 1 – Teil I
- Mount Meru – Tag 1 Teil II – Momella Gate – Miriakamba Hut
- Mount Meru – Tag 2 – Miriakamba Hut -Saddle Hut
- Mount Meru – Der Aufstieg
- Mount Meru – Der Abstieg Teil I – Saddle Hut – Miriakamba Hut
- Mount Meru – Der Abstieg Teil II – Miriakamba Hut – Momella Gate
Ankunft in Arusha
Am nächsten Morgen hob unser Flieger pünktlich 10:15 Uhr in Richtung Kilimanjaro International Airport ab und um 20:15 Ortszeit (+1h) sind wir sicher gelandet.


Allerdings ist beinah zeitgleich ein weiterer großer Flieger angekommen, so dass die Einreise doch fast eine Stunde (Grüße gehen raus an meine KollegInnen, die aktuell am FH Frankfurt mit dem EES kämpfen 😂) gedauert hat. Auf die Idee sich von den vielen wartenden Touristen irgendwie stressen zu lassen, kommt dort jedenfalls niemand. 😉
Und so haben wir uns gleich mal ein bisschen in Gelassenheit üben können.
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an Yusto. Er war einer der Guides, die uns auf den Kili betreut haben und er hat sich beim Aufstieg zum Gipfel insbesondere um Chris gekümmert. Mit ihm sind wir die ganze Zeit in Kontakt geblieben. Und da er als Freelancer auch selber Touren organisiert, fiel uns die Entscheidung natürlich sehr leicht. Deshalb machen wir hier auch ganz offensiv ein bisschen Werbung für Yusto und seine Firma „feel free“. Nicht weil wir was davon hätten, sondern weil wir von ihm und seiner Leistung einfach überzeugt sind. Das man ihn uneingeschränkt empfehlen kann, werdet ihr auch beim Lesen der nächsten Beiträge merken.
Und wer sich vielleicht mit dem Gedanken trägt, selbst nach Tanzania zu reisen, schreibt uns einfach. Wir vermitteln gern den persönlichen Kontakt. Ansonsten findet ihr alle Infos demnächst auf seiner Homepage, bei Tripadvisor oder Instagram.

Mount Meru – Tag 0
Entgegen unserer Annahme (oder Chris seiner Befürchtung 😏) geht es heute noch nicht direkt los. Stattdessen haben wir den Tag heute frei und können erst einmal so richtig ankommen. Also lecker gefrühstückt, zusammen mit kleinen lustigen Besuchern


Unser Hotel „Greenside“ befindet sich am Rand von Arusha. Es ist einfach aber sauber und die Beschäftigten sind super nett.

Da wir genügend Zeit haben, machen wir uns zu Fuß auf in Richtung „Stadtzentrum“.

Zum einen wollen wir noch letzte Besorgungen machen und zum anderen erkunden wir das naturhistorische Museum. Dieses befindet sich in einem ehemaligen deutschen Militärstützpunkt samt einer Schildkröte namens George, die vermutlich die Deutschen auch noch live erlebt hat 🤣. Sie soll jedenfalls deutlich mehr als 100 Jahre alt sein.


Das Museum ist herrlich analog und gibt trotzdem spannende Einblicke in Flora und Fauna sowie die nicht ganz so rühmliche Geschichte der Deutschen in diesem Stützpunkt.
Und weil wir schon bei kultureller Bildung sind, machen wir im Anschluss noch eine Führung im „Tanzanite Experience“. In der Nähe des Kilimanjaro wird ein Edelstein namens „Tanzanite“ abgebaut. Dessen blau-violette Farbe und singulärer Fundort machen ihn so einzigartig, dass er vermutlich eher Wertanlage als Schmuckstück ist. Im Rahmen der Führung wird über den Abbau und die Veredelung berichtet und so kann man am Ende auch nachvollziehen, warum der Stein so unglaublich teuer ist. Ich persönlich finde aber am Schönsten, dass die Maasai mit den unveredelten Steinen bis heute eine Art Brettspiel spielen, ohne auch nur jemals über den Wert der Steine in der restlichen Welt nachzudenken.
Anschließend sind wir entspannt zurück ins Hotel, um noch bisschen zu entspannen und unser Gepäck für den Aufstieg zu fertig packen.

Den großen Koffer werden wir, in gewohnter Manier, im Hotel zurücklassen und nur das Notwendigste im Duffel mit auf die Bergtour nehmen. Weil wir immer wieder gefragt wurden, haben wir jetzt auch eine detaillierte Packliste eingestellt.
Am Abend hatten wir dann noch ein ganz besonders Erlebnis. Yusto hat uns in sein Zuhause eingeladen und auch noch für uns gekocht. Dabei haben wir auch die Bekanntschaft von Ines und Evelyn machen können, seinen beiden zauberhaften Töchtern, die große Freude daran hatten, mir lauter afrikanische Zöpfchen zu flechten.

Mount Meru – Tag 1 – Teil I
Heute geht es nun aber wirklich los. Die kleinen Racker von gestern waren daher als Verabschiedungskomitee vollständig angetreten. 🐵🐵🐵
Da wir nach der Tour direkt in eine Maasai Lodge fahren, werden die Koffer direkt dorthin gebracht. Also zumindest hoffen wir, dass sie dort ankommen. 🙈🤣 (Spoiler, in Dar es Salam haben wir noch ganz andere Transporte auf dem Motorrad erlebt 😂😱)

Die Abreise erfolgte punkt 8:00 Uhr vom Hotel in einem Minibus zusammen mit unserer Crew bis zum Gate des Arusha-Nationalparks. Insgesamt waren dieses Mal für uns vier eine Crew von sieben Leuten, inklusive einer Frau dabei.


Angekommen am Gate wurden die üblichen Formalitäten abgewickelt und wir konnten in Ruhe noch einen sehr leckeren Kaffee trinken.


Anschließend ging es zum Startpunkt. Wie auch am Kilimanjaro musste man sich hier in Listen eintragen, die dann auch noch Mal in jeder Hütte und beim Verlassen des Parkes ausgefüllt werden.

Dann hieß es noch einmal per Lunchbox stärken bevor es auf die erste Etappe geht. Achtung, hier werden einem freundlich Getränke gebracht, die aber separat zu bezahlen sind. 😉
Großzügig wie Chris ist, hat er sein gekochtes Ei dem Äffchen überlassen.
Der Arusha Nationalpark ist nicht eingefriedet, so dass man (zumindest theoretisch) auf die gesamte Tierwelt Tanzanias treffen könnte. Bereits bei Fahrt vom Gate zum Startpunkt der Trekking-Route haben wir daher jede Menge Affen sowie Zebras und Büffel sehen können. Das Thema Büffel wird uns im Übrigen noch ganz speziell beschäftigen. Aber davon später mehr. 🦬



Aufgrund der sich frei bewegenden Tiere darf man am Mount Meru auch nur in Begleitung eines bewaffneten Rangers den Aufstieg durchführen. Wenn, wie aktuell, nicht so viel los ist, werden zumeist mehrere Gruppen zusammengefasst und steigen bis zur Saddle-Hut gemeinsam auf. So auch bei uns. Am Ende waren wir insgesamt 13 Personen, aus vier verschiedenen Gruppen, einem deutschen und israelischen Pärchen, eine tschechische oder slowakische Familie und eben uns. Den finalen Aufstieg macht aber jede Gruppe für sich und ohne Ranger. Erst auf dem Rückweg beim Abstieg ab der Saddle-Hut kommen dann alle wieder zusammen.

Mount Meru – Tag 1 Teil II – Momella Gate – Miriakamba Hut
Jetzt aber mal zu eigentlichen ersten Etappe. Es geht vom Momella Gate zur Miriakamba Hütte. Geplant mit 1000 Höhenmetern und 6 Stunden Gehzeit, da wir die längere südliche Route gegangen sind. Die Entscheidung darüber ob die nördliche oder südliche Route zum Aufstieg begangen wird, trifft der Ranger.

Allerdings legte unser Ranger, von Anfang an, ein ziemlich flottes Tempo an den Tag. Gefühlt wollte er einen neuen Rekord aufstellen. Ich schätze, in Wahrheit macht er das halt jeden Tag, kennt jeden Stein und jeden Affen, und ist vor allem trainiert bis zum Abwinken. Pech für uns 🤣🙈
Chris und ich waren davon nämlich jetzt nicht soooo begeistert. 🫤
Chris weil er grundsätzlich sein persönliches Tempo braucht, um sich wohlzufühlen.
Ich, weil ich kaum dazu kam, Fotos zu machen. Von „in Ruhe genießen“ mal ganz zu schweigen. Denn ist die Landschaft wirklich atemberaubend schön. Afrikanischer Regen- und Nebelwald at its best. Ein echter Traum!
Da will man schon gelegentlich innehalten und Flora und Fauna auf sich wirken lassen. Das heißt ja auch nicht, dass man schleicht aber man muss eben auch den Berg nicht hochrennen. 😑
Insgesamt umfasst die 1. Etappe 9,71 Kilometer und 945 Höhenmeter von 1616 auf 2505 Meter. Anspruchsvoll, jedenfalls für unsere Verhältnisse.🥵
Gebraucht haben wir insgesamt 4,23 Minuten Stunden. 😯 Noch mal zur Erinnerung, gemäß Nationalparkbehörde sind 6 Stunden veranschlagt. 😱
Mit Blick auf die noch kommenden Schwierigkeiten hätte uns da ein bisschen langsamer vermutlich ganz gut getan. 🫤
- Distance
- 9,93 km
- Elevation gain
- +945 m
- Elevation loss
- −54 m
- Max elevation
- 2.506 m
- Waypoints
- 0
Ziel der ersten Etappe ist die sogenannte „Miriakamba-Hut“. Dabei handelt es sich um ein Hüttendorf mit mehreren großen Hütten, in denen jeweils zehn Vier-Personen Zimmer mit zwei Stockbetten untergebracht sind. Dazu Gemeinschafts-Toilettenhäuschen, Crewhütte, Küchenhütte und Speisesaal. Hier sitzt dann jede Gruppe für sich und wird von ihrer Crew versorgt. Und auch auf dieser Tour war beeindruckend, welches leckere Essen der Koch auf den Tisch zaubert.






Und ganz ehrlich, da haben wir schon schlechter geschlafen. Im Vergleich zu den Zeltcamps, die wir bei unseren bisherigen Touren hatten, war das schon beinah Luxus und ließ sich sehr gut aushalten.
Abschließend noch ein paar bewegte Impressionen der ersten Etappe.
Aber das absolute Highlight, wenn man es denn so sagen will, war Domis Begegenung mit einem einzelnen Büffel🙈🦬.
Getrieben von einem menschlichen Bedürfnis wollte er nur mal eben schnell verschwinden. Eine Minute später kam er ganz offensichtlich beeindruckt wieder und brachte lediglich hervor: „da steht ein riesen Viech“. Und tatsächlich wurden unsere Guides schlagartig nervös und haben uns in aller Eile zum Weitergehen angetrieben.
Ein einzelner Büffel ist tatsächlich so ziemlich das gefährlichste Tier, dem man begegnen kann. Es sind zumeist ältere Tiere, nicht mehr den Schutz ihrer Herde genießen (können) und daher alles was sich bewegt als potenielle Bedrohung empfinden. Im Ergebnis sind sie permanent im Angriffsmodus. (dass es aus Büffelperspektive absolut berechtigt ist, haben wir übrigens später in der Serengeti gesehen)
Wer aufmerksam gelesen hat, fragt sich sicher, aber dafür war ja der Ranger mit. Stimmt, nur der hatte aufgrund seines „Run“ durch den Wald den Büffel gar nicht gesehen. 😱🙈🫤 Letzten Endes sind wir vermutlich auch aufgrund einer Portion Glück unbeschadet geblieben und so bleibt es als „lustige“ Anekdote im Gedächtnis. 😇 Und Yusto hat die Örtlichkeit jetzt „Domi Point“ getauft. 🤭

Mount Meru – Tag 2 – Miriakamba Hut -Saddle Hut
6.00 Uhr ist Wecken angesagt. Und weil es bis zum Frühstück 6.30 Uhr noch etwas Zeit ist, bleibt Gelegenheit auf der extra gebauten Aussichtsplattform den Sonnenaufgang über dem Kilimanjaro genießen. Unser Traumberg wird uns heute auch auf der Strecke begleiten.


Aber nicht nur den Kilimanjaro konnten wir bewundern, ebenso auch schon unser Ziel, den Gipfel des Mount Meru.
Außerdem hat uns noch diese Affenbande viel Spaß beim Zuschauen gemacht:
Nach dem Frühstück ist es allerdings vorbei mit dem Genuß. Wie gestern legt der Ranger ein ganz schönes Tempo vor. Die heutige Etappe führt von der Miriakamba Hut zur Saddle Hut. Von dort könnte man noch auf den „Little Meru“ aufsteigen. Geplante Gehzeit 4 Stunden für 1076 Höhenmeter und einer Strecke von 6,58 Kilometern.
- Distance
- 6,84 km
- Elevation gain
- +1.075 m
- Elevation loss
- −0 m
- Max elevation
- 3.580 m
- Waypoints
- 0







Und tatsächlich, nach exakt 4,06 Stunden sind wir an der Saddle Hut angekommen. Allerdings waren wir nun alle zu platt, um noch auf den „Little Meru“ zu wandern und haben stattdessen entschieden uns auszuruhen. Schließlich geht es heute Nacht schon auf den Gipfel. ⛰️
14.00 Uhr gab es Mittagessen und 17:30 Abendbrot. Aber man muss ehrlich sagen, die Stimmung war doch recht angespannt.

Dann also einfach ins Bett und versuchen zu schlafen. 23.30 Uhr wird der Wecker klingeln.
Mount Meru – Der Aufstieg
Wie angekündigt 23.30 Uhr wurden wir durch unsere Guides mit heißem Tee oder wahlweise Kaffee geweckt. Ziemlich müde und platt schälten wir uns aus den warmen Schlafsäcken und in unser Aufstiegs-Outfit. Lange Unterhosen und Softshell-Wanderhosen sowie mehrere Lagen an funktionalen Oberteilen. Mütze, dicke Handschuhe und dicke Jacke wurden derweil im Rucksack verstaut.
Noch ein leichtes „Frühstück“ mit Porridge und Toast, einmal durchatmen und dann ging es auch schon los. Gegen 6:30 Uhr wollten wir am Gipfel sein.


2.20 Uhr erreichten wir den sogenannten Rhino Point auf 3800 Meter.
Von da waren es noch so ziemlich genau 750 Höhenmeter. Was wir allerdings nicht ganz so auf dem Schirm hatten (war ja nicht so, dass Yusto uns das nicht erzählt hätte 🙈), beim Aufstieg zum Gipfel durchquert man 2 Täler. Das heißt man läuft zunächst wieder runter, um dann weiter beziehungsweise höher aufzusteigen. Macht am Ende deutlich mehr Meter im Anstieg als die bloßen Höhenmeter von Camp zu Gipfel.
Und womit wir erst recht nicht gerechnet haben, waren Klettersteige, die am Fels entlang liefen, wo man sich lediglich an einer Kette festhalten konnte.
Das war zumindest mein persönlicher Alptraum. Auf dem Rückweg, gewissermaßen bei Lichte betrachtet, war es dann nur noch halb so schlimm. Lag aber vielleicht auch daran, dass jetzt nach oben statt nach unten geklettert werden musste. Alles in allem für mich weit weg von Spaß und noch viel mehr von „mittelschwerem Trekking, machbar ohne besondere Vorkenntnisse oder Klettererfahrung“. Wer auch immer zu dieser Einschätzung gekommen ist, dessen Vorstellung eines schweren Trail mit Klettererfahrung beginnt vermutlich auf dem Weg zum Gipfel des Mount Everest oder ähnlich, nehme ich an. 🤬 Ich muss jedenfalls gestehen, dass ich in diesem Abschnitt ernsthaft darüber nachgedacht habe, das Ganze einfach abzubrechen.
Wäre aber auch irgendwie doof gewesen, also beruhigen und dem brutal steilen und steinigen oder wahlweise sandig-gerölligem Weg folgen. Zwischendrin war auch immer wieder Klettern beziehungsweise Übersteigen großer Felsbrocken angesagt. Das war so sch… anstrengend, dass man sowieso über nichts Anderes mehr nachdenken konnen. 🥵😵😖
Gegen 5:30 Uhr erreichten wir nach 5,1 Kilometern die Rückseite den sogenannten „Antennenpunktes“ auf 4283 Metern. Tatsächlich steht hier auf einem Gipfelgrat ein Funkmast.
Von hier wären es noch mal 1,5 Kilometer gewesen. Ein kurzes Stück runter und noch mal ca. 270 bis 300 Meter steil über felsiges Gelände bergauf bis auf 4.566 Meter. Also ungefähr noch Mal 1,5 Stunden Gehzeit.

Aber was soll ich sagen…wir sind nicht bis zum Gipfel gekommen. Wie ihr der Route entnehmen könnt, sind wir an diesem Punkt umgekehrt und am Gorilla Felsen vorbei wieder abgestiegen.
Der Grund war weniger schön und leider nicht verhandelbar. Chris hatte unspezifische aber deutliche Anzeichen von Höhenkrankheit, die sich in Brustschmerzen (gott sei Dank) rechtsseitig äußerten. Hinzu kam, dass Domis Freundin auch ziemlich geschafft war.
Und getreu dem Motto „one team – one dream“ haben wir uns dann alle vier für den Abstieg entschieden.
- Distance
- 10,23 km
- Elevation gain
- +853 m
- Elevation loss
- −850 m
- Max elevation
- 4.284 m
- Waypoints
- 0
Letzten Endes waren wir so vielleicht nicht den Gipfel (der soll nach Erzählung ohnehin nur kalt und zugig sein 🤭) aber unglaubliche Bilder zum Sonnenaufgang hatten wir trotzdem.





Und auch auf dem Rückweg war die Landschaft schlicht überwältigend. Und offenbarte welchen anstrengenden Weg wir tatsächlich zurückgelegt haben. 😯 Denn am Mount Meru muss man den gleichen Weg zum Gipfel auch wieder zurückgehen. Zunächst also zurück bis zur Saddle Hut.








Trotzdem waren wir natürlich alle ein bisschen geknickt, als wir nach 10,2 Kilometern wieder im Camp angekommen sind.
Aber viel wichtiger, Chris hatte keine Beschwerden mehr und auch Sophia schien schon wieder deutlich fitter zu sein.
Mount Meru – Der Abstieg Teil I – Saddle Hut – Miriakamba Hut
Vom Gipfel sind wir, wie berichtet, zunächst wieder zur Saddle Hut abgestiegen und dort gegen 9:30 Uhr angekommen.
Hier gab es zunächst eine kleine Mahlzeit und dann haben wir noch Mal bis 13:00 Uhr geschlafen. Anschließend gab es Lunch und 14:00 Uhr ging es, wieder zusammen mit dem Ranger, bereits weiter zurück zur Miriakamba Hut.
- Distance
- 6,38 km
- Elevation gain
- +0 m
- Elevation loss
- −1.072 m
- Max elevation
- 3.575 m
- Waypoints
- 0
Unser Ranger ist in gewohnter Manier den Berg genauso runter „gerannt“ wie hoch, so dass wir bereits 16:15 Uhr im Camp angekommen sind. Leider war die Stimmung immer noch ein bisschen getrübt.
Landschaftlich war es trotzdem schön 😍


Mount Meru – Der Abstieg Teil II – Miriakamba Hut – Momella Gate
Neuer Tag, bessere Laune. 😁 Nach einer ordentlichen Portion Schlaf sieht die Welt eben doch besser aus.
Bevor es endgültig zurück zum Momella Gate geht, gönnen wir uns noch einen Blick auf den Kilimajaro. Ich könnt hier ewig stehen. Es ist und bleibt unser Traumberg, verbunden mit unschätzbar wertvollen Erinnerungen.

Und dann geht es auch schon wieder im Laufschritt los. 😖 Dieses Mal aber über die nördliche Route. Unterwegs reicht es uns dann doch und wir bitten Yusto den Ranger einzubremsen. 🫤 Und siehe da, geht doch…
- Distance
- 6,03 km
- Elevation gain
- +19 m
- Elevation loss
- −883 m
- Max elevation
- 2.490 m
- Waypoints
- 0
Die Nordroute hält zudem noch zwei tolle Überraschungen bereit. Zum einen führt sie zu einen tollem Wasserfall und zum anderen endet sie in der sogenannten „kleinen Serengeti“. Hier sehen wir zum ersten Mal Giraffen, eine Herde Büffel (ja die waren harmlos 🤣) und jede Menge Pumpas, sprich Warzenschweine. Das war zum Ende der Route ein echtes Highlight.
Unser Fazit, never ever wären wir je auf den Kilimanjaro gegangen, wenn wir den Mount Meru als „Trainingsberg“ genommen hätten. Ich bin mir zudem sicher, wir werden niemals mehr etwas ähnlich anstrengendes machen, wenn wir überhaupt jemals wieder wandern gehen. 🥵🥵🥵
Höhenkrankheit kann sich tatsächlich in ganz unterschiedlichen Symptomen zeigen und auch dann wenn man bereits problemlos zu anderen Gelegenheiten in ähnlich Höhen oder darüber unterwegs war. 😵😵💫
Und vielleicht am wichtigsten, Umkehren ist keine Schwäche sondern verantwortungsvolles Entscheiden am Berg!
Dann kann man auch das erste Bier nach der Tour richtig genießen!

Ich denke, für uns wäre es besser gewesen, wenn die Route einen Tag länger gedauert hätte. Den zusätzlich Tag könnte man nutzen, um auf den „Little Meru“ auf 4.000 Meter gehen zu können. Vor allem auch, um sich besser zu aklimatisieren. Und dann die Nacht darauf ausgeschlafen und besser erholt den Aufstieg zum Gipfel zu wagen.
Ist aber eben nicht (jedenfalls nicht im Moment).
Hat es sich trotzdem gelohnt? Auf jeden Fall. Würde ich es noch Mal machen? Auf gar keinen Fall!










