Machu Picchu und die große Politik


Wir sind euch ja noch den Bericht zum Demonstrationsgeschehen aus Aquas Calientes schuldig.

Hierzu muss man wissen, dass die Gewinne, die mit dem Bustransport der Touristen von Machu Picchu nach Aguas Calientes erzielt werden, nicht den Menschen in Aguas Calientes zugute kommen, sondern den Fuhrparkunternehmern in Cusco. Nunmehr sollten die Verträge mit den Fahrern offenbar erneuert werden (soweit wir das jedenfalls verstanden haben) und das ganz offensichtlich nicht zu ihrem Vorteil. Ein bisschen mehr Hintergrund liefert dieser Zeitungsartikel.

Hiergegen ging die Bevölkerung von Aguas Calientes auf die Straße. Und nicht nur das. Einen Tag nach unserer Abreise, zerstörten sie offenbar die Busse und besetzten im weiteren Verlauf zudem die Gleise der Zugstrecke.
Uns betraf das eigentlich nur insofern, dass wir über die Warn-App des Auswärtigen Amtes eine Mitteilung zur veränderten Sicherheitslage bekamen.
Andere jedoch hatten deutlich mehr Pech. Wie wir später erzählt bekamen, hatte man den Zugang zu Machu Picchu für mehrere Tage komplett gesperrt und musste zudem um die 1000 Touristen aus dem Gebiet evakuieren.

Insofern können wir uns wirklich glücklich schätzen, dass sich unser Timing so ausging.

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