Mount Meru – Tag 1 Teil II


Jetzt aber mal zu eigentlichen ersten Etappe. Es geht vom Momella Gate zur Miriakamba Hütte. Geplant mit 1000 Höhenmetern und 6 Stunden Gehzeit, da wir die längere südliche Route gegangen sind. Die Entscheidung darüber ob die nördliche oder südliche Route zum Aufstieg begangen wird, trifft der Ranger.

Allerdings legte unser Ranger, von Anfang an, ein ziemlich flottes Tempo an den Tag. Gefühlt wollte er einen neuen Rekord aufstellen. Ich schätze, in Wahrheit macht er das halt jeden Tag, kennt jeden Stein und jeden Affen, und ist vor allem trainiert bis zum Abwinken. Pech für uns 🤣🙈
Chris und ich waren davon nämlich jetzt nicht soooo begeistert. 🫤
Chris weil er grundsätzlich sein persönliches Tempo braucht, um sich wohlzufühlen.
Ich, weil ich kaum dazu kam, Fotos zu machen. Von „in Ruhe genießen“ mal ganz zu schweigen. Denn ist die Landschaft wirklich atemberaubend schön. Afrikanischer Regen- und Nebelwald at its best. Ein echter Traum!

Da will man schon gelegentlich innehalten und Flora und Fauna auf sich wirken lassen. Das heißt ja auch nicht, dass man schleicht aber man muss eben auch den Berg nicht hochrennen. 😑

Insgesamt umfasst die 1. Etappe 9,71 Kilometer und 945 Höhenmeter von 1616 auf 2505 Meter. Anspruchsvoll, jedenfalls für unsere Verhältnisse.🥵
Gebraucht haben wir insgesamt 4,23 Minuten Stunden. 😯 Noch mal zur Erinnerung, gemäß Nationalparkbehörde sind 6 Stunden veranschlagt. 😱

Mit Blick auf die noch kommenden Schwierigkeiten hätte uns da ein bisschen langsamer vermutlich ganz gut getan. 🫤

Loading map…
Distance
9,93 km
Elevation gain
+945 m
Elevation loss
−54 m
Max elevation
2.506 m
Waypoints
0
Elevation profile

Ziel der ersten Etappe ist die sogenannte „Miriakamba-Hut“. Dabei handelt es sich um ein Hüttendorf mit mehreren großen Hütten, in denen jeweils zehn Vier-Personen Zimmer mit zwei Stockbetten untergebracht sind. Dazu Gemeinschafts-Toilettenhäuschen, Crewhütte, Küchenhütte und Speisesaal. Hier sitzt dann jede Gruppe für sich und wird von ihrer Crew versorgt. Und auch auf dieser Tour war beeindruckend, welches leckere Essen der Koch auf den Tisch zaubert.

Und ganz ehrlich, da haben wir schon schlechter geschlafen. Im Vergleich zu den Zeltcamps, die wir bei unseren bisherigen Touren hatten, war das schon beinah Luxus und ließ sich sehr gut aushalten.

Abschließend noch ein paar bewegte Impressionen der ersten Etappe.

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