Mount Meru – Tag 0


Entgegen unserer Annahme (oder Chris seiner Befürchtung 😏) geht es heute noch nicht direkt los. Stattdessen haben wir den Tag heute frei und können erst einmal so richtig ankommen. Also lecker gefrühstückt, zusammen mit kleinen lustigen Besuchern

Unser Hotel „Greenside“ befindet sich am Rand von Arusha. Es ist einfach aber sauber und die Beschäftigten sind super nett.

Da wir genügend Zeit haben, machen wir uns zu Fuß auf in Richtung „Stadtzentrum“. Zum einen wollen wir noch letzte Besorgungen machen und zum anderen erkunden wir das naturhistorische Museum. Dieses befindet sich in einem ehemaligen deutschen Militärstützpunkt samt einer Schildkröte namens George, die vermutlich die Deutschen auch noch live erlebt hat 🤣. Sie soll jedenfalls deutlich mehr als 100 Jahre alt sein.

Das Museum ist herrlich analog und gibt trotzdem spannende Einblicke in Flora und Fauna sowie die nicht ganz so rühmliche Geschichte der Deutschen in diesem Stützpunkt.

Und weil wir schon bei kultureller Bildung sind, machen wir im Anschluss noch eine Führung im „Tanzanite Experience“. In der Nähe des Kilimanjaro wird ein Edelstein namens „Tanzanite“ abgebaut. Dessen blau-violette Farbe und singulärer Fundort machen ihn so einzigartig, dass er vermutlich eher Wertanlage als Schmuckstück ist. Im Rahmen der Führung wird über den Abbau und die Veredelung berichtet und so kann man Ende auch nachvollziehen, warum der Stein so unglaublich teuer ist. Ich persönlich finde aber am Schönsten, dass die Maasai mit den unveredelten Steinen bis heute eine Art Brettspiel spielen, ohne auch nur jemals über den Wert der Steine in der restlichen Welt nachzudenken.

Anschließend sind wir entspannt zurück ins Hotel, um noch bisschen zu entspannen und unser Gepäck für den Aufstieg zu fertig packen.

Den großen Koffer werden wir, in gewohnter Manier, im Hotel zurücklassen und nur das Notwendigste im Duffel mit auf die Bergtour nehmen. Weil wir immer wieder gefragt wurden, haben wir jetzt auch eine detaillierte Packliste eingestellt.

Am Abend hatten wir dann noch ein ganz besonders Erlebnis. Yusto hat uns in sein Zuhause eingeladen und auch noch für uns gekocht. Dabei haben wir auch die Bekanntschaft von Ines und Evelyn machen können, seinen beiden zauberhaften Töchtern, die große Freude daran hatten, mir lauter afrikanische Zöpfchen zu flechten.

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